3 ? an … Uwe-Heinz Bendig, ArL

„drei ? an“ ist ein Format, mit dem wir neben Inhalten auch Gesichter präsentieren – interne und externe Köpfe, die eines gemeinsam haben: Sie wissen, worüber Sie reden. In einer neuen Ausgabe stellen wir Uwe-Heinz Bendig, Dezernatsteilleiter beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL), Geschäftsstelle Osnabrück, Fragen zu Fördermittelanträgen. Drei, um genau zu sein!

Herr Bendig, kurz und knapp oder lieber lang und präzise? Wie sollten Fördermittelanträge aus ihrer Sicht formuliert sein?

Am besten gut nachvollziehbar und aussagekräftig. Wichtig ist im Blick zu haben, dass der Antrag selbsterklärend ist. Die Bewertung erfolgt zwar unter Einbeziehung des/der zuständigen Bearbeiters/in in meinem Dezernat, aber bei der Auswahl der Förderprojekte nach den Bewertungskriterien sind auch Personen involviert, die allein nach Aktenlage bewerten. Daher sollte alles für die Auswahl wichtige auch präzise und im Antrag auffindbar dargestellt sein.

Wie stark beeinflussen die weichen Faktoren wie Struktur, Form und Schreibweise die Bewertung eines Fördermittelantrages?

Natürlich wird jeder Antrag neutral und unparteiisch bewertet. Dennoch hilft es, wenn der Antragsteller es dem Bewerter möglichst leicht macht. Man darf nicht vergessen, dass nach einem Antragsstichtag mehrere hundert Anträge binnen kürzester Zeit zu überprüfen sind. Es empfiehlt sich, bei der Erstellung des Antrages das entsprechende Bewertungsschema als roten Faden für die Begründung zu verwenden. Hierfür kann auch gerne ein Zusatzblatt verwendet werden, da die Eingabebereiche im Antragsformular meist nicht ausreichen.

Aus Ihrer Erfahrung: Wie viele Fördermittelanträge sind wirklich inhaltlich vollständig und formell korrekt?

Wir hatten im Amtsbezirk Osnabrück bei den bisherigen Antragsstichtagen eine sehr hohe Antragsqualität. Dies lässt sich auch sehr gut an den Mittelvolumen ablesen, die wir für unseren Bezirk einwerben konnten. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass viele Antragsteller auf eine professionelle Hilfe bei der Antragstellung durch ein Regionalmanagement oder einen Umsetzungsbegleiter in der Dorfentwicklung zurückgreifen können. Aber natürlich sollte diese Qualität mindestens gehalten werden.

Uwe-Heinz Bendig, ArL

Im Fokus: Innovation, Fördermittel- und Kommunalberatung

Ohne Moos nix los? Ran an die Fördertöpfe! – Wie Kommunen erfolgreich Mittel einwerben

Ohne Moos nix los? Ran an die Fördertöpfe! – Wie Kommunen erfolgreich Mittel einwerben

Genau 22.274 Stiftungen verzeichnet der Bundesverband Deutscher Stiftungen aktuell (Stand: Januar 2019)....

Lesen

Drei ? an... unseren Kollegen, Geschäftsführer Klaus Ludden

Drei ? an... unseren Kollegen, Geschäftsführer Klaus Ludden

Über 1,1 Milliarden (!) Ergebnisse werden Ihnen angezeigt, wenn Sie das Wort Innovation googlen. Und...

Lesen

Keine Angst vor VUKA: Kommunen zeitgemäß beraten

Keine Angst vor VUKA: Kommunen zeitgemäß beraten

Vier Buchstaben geistern durch die Welt: VUKA. Sie stehen für „volatil“ (flüchtig, veränderlich), „unsicher“,...

Lesen

Im Fokus: Storytelling

Storytelling: Die Macht der guten Geschichte

Storytelling: Die Macht der guten Geschichte

Adam und Eva, Odysseus, Gilgamesch: Ihre Geschichten fesseln seit tausenden von Jahren die Menschheit....

Lesen

Storytelling in der Bürgerbeteiligung: Plädoyer fürs Erzählen

Storytelling in der Bürgerbeteiligung: Plädoyer fürs Erzählen

„Es wird zu viel geglaubt, zu wenig erzählt.“ Mit dieser Liedzeile aus dem Song „Stück vom Himmel“ rührt...

Lesen

Storytelling: Der Kunde als Geschichtenerzähler

Storytelling: Der Kunde als Geschichtenerzähler

Storytelling bedeutet, Kund*innen mit Geschichten statt mit klassischer Werbung zu gewinnen. Dabei muss...

Lesen